Neulich habe ich ein paar Rezepthefte aus den 30er bis 40er Jahren erstanden und bin sehr erfreut, nun endlich einmal etwas davon ausprobiert zu haben. Das spannende daran: Sie zeigen, dass „alte Hausmannskost“ nicht unbedingt besonders fettig oder fleischig ist, wie so manches Rezept der 50er Jahre.

Die Gerichte im Heft kommen alle ohne oder mit nur wenig Fleisch aus – perfekt, wenn man ganz darauf verzichtet oder den Fleischkonsum reduzieren möchte. Und außerdem ist Gemüse gesund, nicht wahr, Frau Herausgeberin?

Im Sammelheft „Gemüsegerichte für heut und morgen“ von 1940 habe ich dieses Rezept gefunden:

Spinat gibt es von März bis Mai und nochmal von September bis November.

Die Steinpilze habe ich mit kleinen Champignons ersetzt, frisch vom Markt und sehr sehr lecker.

Die Mengenangaben im Rezept reichen sicher für mehrere Leute. Ich habe für mich allein ca. 500g frischen Spinat verwendet und zwei Hände voll kleiner Champignons – und habe noch etwas für den nächsten Tag.

Außerdem habe ich die Pilze mit einer halben Zwiebel in etwas Öl gedünstet.

Was nicht im Rezept steht ist außerdem, dass man beides natürlich noch mit Gewürzen verfeinern kann. Zum Spinat könnte man z.B. noch etwas Knoblauch oder Muskat hinzu geben und auch Salzen und Pfeffern sollte man nicht vergessen.

Das Stück Butter am Spinat habe ich weggelassen – ich hatte schlicht keine da und es ging auch prima ohne. Dazu gab es bei mir ganz einfach Pellkartoffeln.

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