Aus der Zeitschrift „Gemüsegerichte für heute und morgen“ von 1940 darf ich Ihnen heute das Rezept für pikante grüne Bohnen vorstellen. Grüne Bohnen haben von Juli bis Oktober Saison. Ob sie frisch sind, erkennen Sie an ihrer saftigen grünen Farbe und daran, dass sie brechen, wenn man sie biegt. Der folgende Eintopf ist eine fixe und leckere Möglichkeit, sie zu verwerten.

Diesmal habe ich so ungefähr die Mengenangaben im Rezept befolgt. Nutzen Sie dafür einen großen Topf - er wird für mehrere Personen oder mehrere Tage reichen.

Die Butter im Rezept bringt sicher den Geschmack der Pilze und Zwiebeln noch einmal besonders hervor. Ich hatte nur Sonnenblumenöl da, was auch funktioniert.

Wenn man alles nach Anweisung gewürfelt und in den Topf gegeben hat, kann man es ca. eine halbe Stunde köcheln lassen.

Die Roggenmehlschwitze, die im Rezept beschrieben ist, macht den Eintopf kräftiger und bindet die Flüssigkeit. Man kann sie aber auch einfach weglassen, wie ich es in Ermangelung von Mehl tun musste. Zur Flüssigkeit habe ich außerdem etwas Gemüsebrühen-Pulver hinzugegeben.

Leider hatte ich auch weder Petersilie noch Bohnenkraut zur Hand, dafür aber getrocknetes Karottengrün, welches ich stattdessen hinzugefügt habe. Karottengrün ist nämlich viel zu schade zum wegschmeißen und kann getrocknet anstelle von Petersilie verwendet oder sogar zu Pesto weiterverarbeitet werden.

Hier sehen Sie nun aber die Bohnen auf dem Teller - lecker!

PS: Im Nachhinein würde ich eher von Sonnenblumenöl abraten, da die Pilze den Geschmack ziemlich stark aufgenommen haben... Fazit: Halten Sie sich lieber an das Rezept :-)

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