Passend zum Nighmare before Christmas besuchten mein Herr Freund und ich am 4. Advent das Naturhistorische Museum in Mainz um den Monstern auf die Schliche zu kommen.

Das kommt nicht von ungefähr. Naturkundemuseen sind spannende Orte und das in Mainz hat einen leicht angestaubten Charme, der es sympatisch macht. Über die morbide Schönheit von ausgestopften Tieren, aufgespießten Schmetterlingen, Jahrtausende alten Knoche und filigranen Fossilien kann mich mich ohnehin stundenlang freuen.

Der genaue Titel der Ausstellung, die noch bis 1. März 2015 zu sehen ist, ist "Monster? Nessie, Bigfoot und Kranken auf der Spur". Anhand naturhistorischer Artefakte, Präparaten und wunderbaren "Fakemonstern" wird dem Besucher in der Ausstellung vermittelt, welchen wahren Kern so mancher Mythos um Monster aller Art haben könnte, worin die Arbeit von Kryptozoologen sich dreht und was es so alles Erstaunliches in der Tierwelt zu entdecken gilt. Die Ausstellung ist zwar nicht besonders groß aber wie ich finde, unterhaltsam und lehrreich zugleich, weshalb ich sie nur empfehlen kann. Daher gibt es an dieser Stelle von mir auch keine detailiertere Beschreibung, sondern nur ein paar visuelle Eindrücke.

...Allerdings kann ich mir nicht verkneifen, meine Lieblingsecken in der Ausstellung zu verraten: So mochte ich den Teil, in dem man sich mit dem Ungeheuer von Loch Ness beschäftigte und Theorien darüber mit Pro und Contra abwog. Sehr spannend fand ich auch die Tiefsee-Abteilung, für die ein abgedunkelter Raum eingerichtet wurde, in dem der Besucher einem Riesenkraken und anderen auf den ersten Blick schauerlichen Bewohner der Untiefen unserer Meere begegnet.

Und zu guter Letzt darf ich auf die Internetseite des Naturhistorischen Museums verweisen, wo auch das Programm zur Ausstellung zu finden ist.

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